Selbst auf dem Zensurschild (Internetausdruck), dass die Sprechpuppe Ursel in der letzten Woche vorgeführt hat, war noch deutlich sichtbar zu vernehmen, ein loggen der IP Daten war nicht vorgesehen. Weiter gab es, lt. Berichterstattung in verschiedenen Medien, bisher auch nur die Planung, Seiten zu blocken, die in einem regionalen Bereich liegen, auf den durch Strafverfolgung nicht, oder nur erschwert zu gegriffen werden kann.
Geht man nun nach einem Bericht von Heise, so sieht nun aber der aktuelle Gesetzesentwurf ein anderes Vorgehen vor. Auch schafft man sich bereits ein kleines Türchen, indem man eine Erweiterung vornimmt ( "deren Zweck darin besteht, auf derartige Telemedienangebote zu verweisen"), die es bei einer weitgehend freien Auslegung ermöglicht, auch Seiten zu sperren, die nicht im Zusammenhang mit Kinderpornografie stehen.
Geht man nun mehr davon aus, dass z.B. Wikileaks.org relativ schnell auf der Liste landet, so schafft man sich auf diesem Weg natürlich die Erfolgsgarantie, das Märchen der 450.000 Zugriffe in eine Scheinrealität zu transportieren und dann durch gesteuerte Medien, wie Bild, dem Wahlvieh die Zensur als echte Notwendigkeit zu verkaufen.
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